#1

Erbfehler

in Haltung, Wasserwerte, Krankheiten usw. 20.03.2011 10:28
von blochi • 239 Beiträge | 239 Punkte


Es gibt Fische die von ihrer normalen Form abweichen. Wirbelsäulenver-
krümmungen, Knickköpfe unterschiedliche Augenfarbe u.s.w. alle diese
Veränderungen sollten bei beabsichtigter Zucht ausgeschlossen werden.
Alle diese Missbildungen sind in der Vererbung sehr dominant und oft sind Nachzuchten solcher Tiere nicht weiter zu verwenden.
Günther


Ein weiterer schwerer Erbfehler sind Knickköpfe. Dieser Fehler vererbt sich
fast 100%.
Günther


Auch dieser Knickkopf bei dem Variatusweibchen zählt als Fehler, deshalb
sollte dieser Fisch nicht zur Nachzucht verwendet werden


Dieser halbschwarze Helleri ist schwer an einem Melanosarkom (Farbkrebs)
erkrankt. Auch der Farbkrebs kann sich vererben, wenn man Fehler bei
der Zucht begeht


Solche schlimmen Farbkrebserkrankungen lassen sich vermeiden, wenn
immer wieder in die Zuchtlinie schwarzer Zeichnugsmuster, neutrale Grund-
farben eingekreuzt werden.
Günther


Hallo,
es kommt vor,das bei den Nachzuchten Fische fallen die Flossenmiss-
bildungen haben. Das Foto zeigt so ein Tier. Mit solchen Fischen sollte nicht
gezüchtet werden, denn diese Missbildungen sind sehr dominant und vererben das auf die Nachkommen.
Gruß, Günther.


Hallo,
dieser Fisch ist ein Koischwertträger, hier wurde bei der Kreuzung alles
falsch gemacht.


Der Farbkrebs konnte sich so ausbreiten da zu helle Grundfarben und
verschiedenartige schwarze Zeichnungsmuster verwendet wurden. Solche
Zuchtversuche sollten gründlich durchdacht werden, bevor so etwas ver-
sucht wird.

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#2

RE: Erbfehler

in Haltung, Wasserwerte, Krankheiten usw. 21.03.2011 13:20
von Dieter Ott • 10 Beiträge | 10 Punkte

Hallo Günther,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Solche praktischen Hinweise helfen, eigene Fehler zu vermeiden.

Allerdings ist mir zum letzten Fisch nicht ganz klar, wie ich das generell vermeiden kann. Die Verteilung von Schwarz und das Vorhandensein von Schwarz ist nicht immer gleich zu erkennen. Ich bemühe mich um Koischwertträger. Weil ich die Gefahr der Melanombildung der Literatur entnommen habe, erwarb ich ein grünes Weibchen im Zoofachhandel. Im seinem Becken befand sich ein weißes(?) Männchen, das ich aus gleichen Motiven mitgenommen hatte. Der Wurf des Weibchens besteht zu 100% aus "Berlinern".

Ich folgere daraus, dass ich doch eigentlich nur dann eine Chance habe, die Krebsgefahr zu reduzieren, wenn ich die Erbeigenschaften meiner Fische kenne und anwende. Oder gibt es Tendenzen, die einzuhalten sind?

Gruß
Dieter


zuletzt bearbeitet 21.03.2011 13:21 | nach oben springen


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